• Börse in Frankfurt: Schwacher Euro treibt Dax höher

    Leicht aufwärts ist es mit den Kursen am deutschen gegangen. Der Dax stieg im frühen Handel um 0,53 Prozent auf 12 670,79 Punkte.

    Etwas Rückenwind für die Aktien kam vom Euro, der weiter nachgab und exportorientierten Firmen hilft. Mit 1,1743 Dollar fiel die Gemeinschaftswährung am Morgen auf den niedrigsten Stand seit einem Monat.

    Möglicherweise positionieren sich Anleger auch schon für Neues aus den . Medienberichten zufolge will US-Präsident Donald Trump an diesem Mittwoch seine lange erwarteten Steuerpläne veröffentlichen. Demnach will Trump vor allem Unternehmen deutlich entlasten.

    Zwar sei der Weg bis zu ihrer Realisierung noch lang, merkte Milan Cutkovic von Axitrader zu den Plänen Trumps an. Immerhin beschäftige sich der Präsident in den vergangenen Wochen wieder deutlich mehr mit diesem Projekt. «Sollten die Anleger von Trumps Plan überzeugt werden, könnte dies die Fortsetzung der Rally einleiten. Auch der Dax würde davon profitieren», schrieb der Analyst.

    Der MDax, in dem die Aktien mittelgroßer Konzerne vertreten sind, stieg um 0,25 Prozent auf 25 744,86 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax handelte 0,03 Prozent höher auf 2401,97 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,45 Prozent auf 3552,20 Punkte hinzu.

    Aktien von Siemens zählten zu den größten Gewinnern im Dax. Mit einem Plus von 2 Prozent stiegen sie auf den höchsten Stand seit zwei Monaten. Der geplante europäische Zugriese aus und der Bahnsparte von Siemens soll in den kommenden Jahren deutlich mehr Ergebnis abwerfen als bisher. An der Pariser Börse zogen Alstom um 4,6 Prozent an.

    Daneben sorgten einmal mehr Analystenkommentare für Bewegung. So legten BMW um 0,8 Prozent zu, gestützt von einer Empfehlung des Analysehauses MainFirst. Eine Kaufempfehlung der Investmentbank Jefferies für HeidelbergCement sorgte für ein Kursplus der Aktie von 1,3 Prozent.

    Die Papiere des Automobilzulieferers Hella gaben um 3,3 Prozent nach. Das Unternehmen hat im ersten Geschäftsquartal mit Umsatz und Gewinn die Erwartungen verfehlt. Der Kurs war zuletzt stark gestiegen und zählte zu den Favoriten von Börsianern.

    Papiere von GFT Technologies verloren 3,6 Prozent. Händlern zufolge hat die Bank Kepler Cheuvreux die Bewertung der Aktien des IT-Dienstleisters für die Finanzbranche mit «Reduzieren» aufgenommen. Eine Kaufempfehlung der Baader Bank ließ den Kurs von Telefonica Deutschland um 2,3 Prozent steigen.

    Nach Geschäftszahlen des Biokraftstoffherstellers Verbio brach der Aktienkurs um 14,5 Prozent ein. In ihrem Sog verloren auch die Papiere von CropEnergies 2,1 Prozent und die Aktien des Mutterkonzerns Südzucker 1,2 Prozent.

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